Über uns

Geschichte
Die GEDOK wurde 1926 in Hamburg als Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen von Ida Dehmel gegründet. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Ortsgruppen in Deutschland und Österreich. Obwohl es für die etwa 4000 Mitglieder eine Bundesgeschäftsstelle der GEDOK gibt, arbeiten doch alle 23 örtlichen Gruppen weitgehend autonom sowie konzeptionell und programmatisch eigenständig. Die GEDOK weist sich im Gegensatz zu anderen Künstler- und Künstlerinnenvereinigungen durch besondere Interdisziplinparität aus. Ihre Mitglieder sind Künstlerinnen aus den Gebieten Musik, Literatur und Theater, Tanz, angewandte Kunst, Bildende Kunst und Neue Medien. Ihre künstlerische Arbeit wird durch die Gruppe der Kunstförderer sowohl materiell als auch durch ehrenamtliches Engagement unterstützt. Die GEDOK bietet einen selbstdefinierten Raum innerhalb des Kunstbetriebs, der Künstlerinnen aller Sparten die Chance zur freien und unabhängigen Entwicklung bietet, denn nach wie vor sind Frauen trotz formaler Gleichberechtigung und entsprechender künstlerischer Qualifikationen auf dem Kunstmarkt benachteiligt und unterrepräsentiert. Als professionell agierende Künstlerinnenvereinigung hat die GEDOK ihren Sitz in verschiedenen Gremien wie dem Landesfrauenrat, dem Landeskunstrat und weiteren Landes- und Bundesvereinigungen von Künstlern und der IGBK. In dieser Funktion nimmt die GEDOK auch Einfluss auf die Kulturpolitik.

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Ida Dehmel

Die Gedok-Stuttgart
Die Stuttgarter GEDOK formatierte sich 1937 und nahm 1946 als erste Gruppe nach dem Krieg die Arbeit wieder auf. Die Stuttgarter Gruppe besitzt seit 1955 in der Hölderlinstraße ein eigenes Haus mit 22 Wohnateliers, einem Ausstellungs- und Konzertsaal und einem Ballettsaal.

 

Ziele
Die GEDOK als gemeinnützig anerkannte Organisation hat das Ziel, die Interessen der Künstlerinnen aller Kunstsparten wahrzunehmen, die Professionalisierung künstlerischer Arbeit von Frauen zu fördern und Künstlerinnen den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern. Die GEDOK will Anfängerinnen und Anfängern Möglichkeiten bieten, sich mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen und hinter die Kulissen des Kunstbetriebes zu blicken. Durch die Zusammenarbeit mit jungen Kuratorinnen und Kuratoren, mit Künstlern und Künstlerinnen von internationaler Bedeutung wir eine Öffnung de Vereinsgrenzen geschaffen und die Vernetzung mit anderen Kunstinstitutionen gefördert. Durch die Arbeit mit kunsttheoretischen Texten und den Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern will die GEDOK eine Schnittstelle bilden zwischen Theorie und künstlerischer Praxis. Langfristig soll die GEDOK noch stärker in das öffentliche Kulturleben in Stuttgart eingebunden und ihre Präsenz dort noch deutlicher sichtbar werden. Zur Realisierung dieser Ziele steht das GEDOK – Haus in der Hölderlinstraße den Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit als Forum für künstlerischen Austausch auf allen Ebenen zur Verfügung. Durch die Einrichtung eines Gastateliers und international besetzter Workshops soll langfristig der internationale
Kulturaustausch verstärkt werden.

Finanzen
Die GEDOK Stuttgart wird getragen von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, von Zuschüssen der Stadt Stuttgart und des Landes Baden – Württemberg. Alle anfallenden konzeptionellen und verwalterischen Arbeiten werden ausschließlich ehrenamtlich und nebenberuflich ausgeübt.

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